Über meine Arbeitswelt, Ansichten und mich

Mein Name ist Laurin Levai. Ich bin im Jahr 1983 in Mödling, als Sohn von Roberta Levai, Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin, geboren.

Schon sehr früh, konnte ich feststellen, was für eine große Freude mir der Umgang und die Arbeit mit Menschen bereitet.

Nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“, begann ich meine Ausbildung im Jahr 2003 und inskribierte an der Fachhochschule für Sozialarbeit. Während meiner Studienzeit, konnte ich eine Menge an Wissen und Praxiserfahrungen, in unterschiedlichsten Handlungsfeldern sammeln und seither gut einsetzen.

Die Schönheit in einem Menschen zu sehen ist dann am nötigsten, wenn er auf eine Weise kommuniziert, die es am schwierigsten macht, sie zu sehen.

Marshall B. Rosenberg

Die Sozialarbeit und ich

Der Weg ist das Ziel, wie bereits oben erwähnt, betrachte ich diese Sichtweise als eine Grundhaltung, welche vor allem in der Sozialarbeit eine wesentliche Rolle einnimmt und einnehmen muss.

Wohin uns eine Reise bringt, diese hingeht oder endet, hängt von Zielsetzungen, Entscheidungen und Möglichkeiten ab, die, wie wir wissen, stets individuell sind.

Im Laufe der Zeit konnte ich mein theoretisches und methodisches „Knowhow“ immer mehr ausbauen und mit Erfahrungen aus der Praxis verknüpfen und einsetzen. Schwerpunkte meiner Arbeit haben sich mitunter aus Interesse, Neugierde und theoretischem Verständnis ergeben beziehungsweise entwickelt. Beziehungsarbeit in Verbindung mit lösungsorientierter Sozialarbeit, sind wesentliche Bestandteile meiner beruflichen Tätigkeiten. Unterschiedliche Projekte und Methoden, welche ich als Sozialarbeiter entwickelte und gut anwenden konnte, waren Beginn meiner Idee, mich in die Selbstständigkeit, als Sozialarbeiter zu trauen.

Im Jahr 2018 habe ich „Work On Progress“ ins Leben gerufen, um einen selbstständigen Schritt in die Sozialarbeit zu gehen. Um mich inhaltlich zu spezialisieren, begann ich im Jahr 2017 beim IBQ Institut meine Ausbildung zum Deeskalationstrainer und -manager, welche ich erfolgreich abgeschlossen habe. Ebenso absolvierte ich sowohl die Grund-, wie auch die Vertiefungsausbildung zur Neurodeeskalation nach Dr. Göttl und konnte weitere moderne Erkenntnisse aus der Arbeit mit Konflikten und traumatisierten KlientInnen, in meine Konzepte einbauen. Obwohl ich anfänglich eher unsicher gestimmt war, kann ich aus heutiger Sicht sagen, dass diese Entscheidung und die Motivation dahinter, die Richtige war. Ich erhielt postive Rückmeldungen von privaten Auftraggebern, welche mich gewählt hatten mit ihren Angehörigen zu arbeiten (Einzelarbeit, Coaching & Casemanagement). Ebenso folgte großes Interesse seitens Institutionen und sozialen Trägern wie “ FSW“- Fonds Soziales Wien, Volkshilfe und Caritas, mich als Ausbildner, Sozialarbeiter, Deeskalationstrainer und -manager einzusetzen.

Arbeitsschwerpunkte meiner Praxis in der Sozialarbeit

  • Casemanagement
  • Projektmanagement
  • soziales Management
  • Clearing
  • Beratung
  • Deeskalationsmanagent
  • Konfliktmanagement
  • Krisenintervention
  • Krisenmanagement (Personen, Teams, Einrichtungen und Träger)
  • Einzelfallhilfe 
  • Gruppenarbeit
  • Familienhilfe
  • Sozialarbeiterische Beratung ( Amtswege, Kooperationen mit div. Ämtern)
  • Workshops
  • Streetwork
  • Trainings

Der Sicherheitsbereich und ich

Jahrelang arbeitete ich als Türsteher in zahlreichen namhaften Clubs. Dass ich eigentlich Soziale Arbeit studiert habe, klingt in diesem Kontext erst einmal ko-misch, ist aber wahrscheinlich der Grund für meinen „Erfolg“.

Um mir mein Studium finanzieren zu können, begann ich mit 19 Jahren, nebenbei als Security zu arbeiten. Schnell bemerkte ich, dass mein Nebenjob und das, was ich in meiner Ausbildung als Sozialarbeiter lernte, mehr gemeinsam haben als zunächst gedacht. Im Grunde geht es bei beiden Tätigkeiten oft darum, Krisensituationen zu verhindern, zu bewältigen und zu deeskalieren. Mit diesem Ansatz meisterte ich, meinen Nebenjob sehr gut.

Immer mehr Firmen und Organisationen entwickelten Interesse und Neugierde, mich zu engagieren. Ich habe dann mehrere Jahre lang als Sozialarbeiter und gleichzeitig im Sicherheitsbereich gearbeitet. Irgendwann musste ich mich allerdings für eines entscheiden, dachte ich mir. Meine berufliche Wahl fiel zunächst auf den Sicherheitsbereich, in dem ich mittlerweile auf sehr viele Erfolge zurückblicken kann.

Über die Jahre hinweg habe ich mich nicht nur als Türsteher und Sicherheitskraft bewiesen, sondern auch im Jahr 2011 meine eigene Sicherheitsfirma Ante Portas mit Sitz im 14. Bezirk gegründet. Diese sorgt seither bei vielen Institutionen und Anlässen, vor allem bei jenen von sozialen Organisationen wie Obdachlosenhäusern oder Flüchtlingsheimen, für die Sicherheit unter entsprechender Atmosphäre. Darauf bin ich sehr stolz, dies möchte ich an dieser Stelle anmerken. Ebeso meine Kooperation mit der MA 57 – Frauenservice Wien, mit welcher ich bereits mehrere Projekte umsetzten konnte und das Konzept für die Rettungsanker, ein Projekt, welches Frauen in Wiener Clubs vor Belästigung schützen soll, ausgearbeitet habe.

„Reden statt in die Goschn hauen“ – Meine persönliche Philosophie oder auch Grundhaltung meiner Tätigkeit als Sicherheitsunternehmer sowie unserer Sicherheitsfirma . „Mit Sicherheit menschlich bleiben“ – so das zweideutig eindeutige Firmen Credo. Diese Haltung oder auch Zugang, habe ich zwar immer vertreten, konnte dies jedoch durch meine unterschiedlichen Ausbildungen verstärken und manifestieren.

Das Erstellen von Sicherheitskonzepten, die Begehung und Auseinandersetzung von und mit verschiedenen Betrieben beziehungsweise Örtlichkeiten, das Akquirieren und Organisieren von Personal und Ausbildungsmöglichkeiten sowie das Betreuen von Kundinnen, in all ihren sicherheitsrelevanten Bedürfnissen, waren und sind wichige Aspekte meiner Rolle als Sicherheitsunternehmer. Deeskalation und Kommunikation stehen notweniger Weise stets im Vordergrund.

Ein für mich, mitunter vordergründiger Blickpunkt, in der Arbeit als Sicherheitsdienstleister bezieht sich auf das Verhindern, Abwehren, Aufklären und Reagieren auf Vorfälle , sowie Konflikte. Bestimmte Vorgehensweisen, welche mitunter von der Sozialarbeit ableiten lassen. Die Parallelen zwischen dem Sicherheitsgewerbe und der Sozialarbeit waren für mich erkennbar, nutzbar und schafften neue Motivation diese Gesichtspunkte weiter zu entwickeln und in Form von Konzepte und inhaltlichen Herangehensweisen zu verwenden.

Die Kunst und ich / Die Kunst als Methode in der Sozialarbeit

Die Kreativität bezeichne ich mitunter als Mittel und Methode, sich selbst und der eigenen Emotion Ausdruck zu verleihen. Außerdem liegt es an sich in unserer Natur, gesehen und gehört zu werden- so meine Ansicht.

Ich möchte den Menschen dabei unterstützen und befähigen, sich selbst und den Gefühlen oder auch den Bedürfnissen Ausdruck zu geben.

Es soll hierfür ein passender und vor allem sicherer Rahmen geschafft werden, der sich entsprechend auf die persönliche Entwicklung positiv auswirkt. Die Kunst begleitet mich schon seit frühen Jahren und war für mich selbst eine sehr relevante Methode, mich und meine Emotionen auszudrücken sowie aufzuzeigen. Die Kunst, die Malerei ist Teil meiner Psychohygiene, welche ich als Wichtig und als eine Form des Ausgleichs verwende.

Meine ersten, praktischen Berufserfahrungen im Bereich der Sozialarbeit bezogen auf die Kunst als Methodik, sammelte ich während meines Zivildienstes, wo ich im Kontext eines Sonderpädagogischen Zentrums, Kinder und Jugendliche, mit besonderen Bedürfnissen, betreuen durfte.

Die Zielgruppe, mit welcher ich gearbeitet habe, war eine Niederschwellige. Ausdrucksformen waren unterschiedlichst ausgeprägt, was anfänglich für meinen Arbeitsauftrag und mich gewisse Schwierigkeiten darstellte. Möglichkeiten zu schaffen, welche Einzelne, als auch die Gruppe gleichermaßen fördern und in den Fokus rücken…anfänglich fiel es eher schwer. Die Praxiserfahrung mit eingeschränkten Menschen, lehrte mich, dass Kreativität sowohl auch eine Ausdrucksform, für Personen mit hohen Defiziten sein kann.

Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur ist des Weiteren auch ein grundsätzlicher Schwerpunkt meiner pädagogischen und sozialarbeiterischen Tätigkeit. Möglichkeiten etwas zu schaffen, was als positiv wahrgenommen wird und beständig ist, sowie sich selbst und eigene Fähigkeiten in sich zu entdecken, sind dabei bedeutsame Ziele.

Die Freude am Werken mit eigenen Händen, die Farben und Klänge, die Wahrnehmung dessen und dies zu verinnerlichen, sollen zu Grundsäulen werden. Interaktive- und personelle Erfahrungen sowie Kompetenzen sollen mittels Kreativität unterstützt und verstärkt werden.

Artis Three stellt Kunst von Anderen und mir in den Fokus, in Form von Kunstaustellungen, Kunstaktionen und Projekten im Rahmen der Sozialarbeit.

https://www.youtube.com/watch?v=W3TOPJh6Gy0

Auszüge meiner bisherigen Sozialarbeit

  • inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklungen für Institutionen und Firmen im Zusammenhang mit meinen persönlichen Schwerpunkten;
  • Deeskalationsmanagent
  • Konfliktbearbeitung und Konfliktmanagement 
  • Krisenmanagement für Personen, Teams, Einrichtungen und Träger
  • Einzelfallhilfe 
  • Gruppenarbeit
  • Sozialarbeiterische Beratung und Begleitung 
  • Das Veranstalten, die Planung und Organisation, sowie die Durchfürung von Fortbildungen, Seminaren, Trainings und Workshops
  • Selbstverteidigungskonzepte für individuelle Bedürfnisse
  • Medienarbeit (Medienkompetenz, Videoschnitt und vieles mehr)
  • Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von sportlichen und kulturellen Events
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Spendenakquise
  • Projektplanung
  • Kunstprojekte im Rahmen von pädagogischer Arbeit mit KlientInnen oder Öffentlichkeitsarbeit für Einrichtungen
  • Anleiten von Deeskalationstrainings
  • offene, außerschulische und aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit
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