Das Projekt entwickelt ein praxisnahes Unterstützungs- und Bildungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene im Übergang aus der Kinder- und Jugendhilfe in ein selbstständiges Leben.
Im Zentrum steht die Frage, welche Kompetenzen, Informationen und Unterstützungsformen Care Leaver tatsächlich benötigen, um den Übergang in Wohnen, Arbeit/Ausbildung, Finanzen, Gesundheit, Behördenwege, Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe möglichst stabil und selbstbestimmt bewältigen zu können.
Dafür werden gezielte Interviews und Fragebögen mit Jugendlichen, Care Leavern sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis durchgeführt.
Die Erhebung soll sichtbar machen, welche Themen im Alltag besonders herausfordernd sind, wo Versorgungslücken bestehen und welche Formen der Begleitung von Jugendlichen als hilfreich erlebt werden.
Grundlage dafür bilden unter anderem leitfragengestützte Interviews mit Fachkräften zu Unterstützungsbedarfen, Übergangshürden, bestehenden Angeboten und strukturellen Grenzen im Care-Leaving-Prozess.
Auf Basis dieser Ergebnisse werden bedarfsorientierte Workshops entwickelt und durchgeführt.
Diese sollen Care Leaver in alltagsrelevanten Lebensbereichen stärken, Orientierung schaffen und Selbstwirksamkeit fördern. Ergänzend dazu entsteht ein öffentlich zugängliches Handbuch für die Arbeit mit Care-Leaver-Jugendlichen. Dieses Handbuch soll Fachkräften, Einrichtungen und interessierten Organisationen konkrete Methoden, Leitfragen, Workshop-Designs, Checklisten und praxisnahe Empfehlungen zur Verfügung stellen.
Ziel des Projekts ist es, Wissen aus der Praxis, die Perspektiven der Jugendlichen und fachliche Expertise zusammenzuführen und daraus ein nutzbares, nachhaltiges Arbeitsinstrument zu schaffen, das Care Leaver beim Übergang in die Selbstständigkeit stärkt und die Qualität der Begleitung verbessert.
Hier können Sie unser Kinder- und Jugendschutzkonzept herunterladen: